Den Heizkosten Kontra bieten

Verbraucherzentrale

Heizung: Den Heizkosten Kontra bieten!

 

foto:pixabay

 

Unsere zehn einfachen Spartipps helfen in der kalten Jahreszeit beim Öl- und Gasverbrauch zu sparen. Schon mit geringen Veränderungen im Alltag können Sie Ihre Heizkosten merklich senken.
  • Kleiner Dreh am Thermostat
  • Nicht ganz aufdrehen
  • Gluckern nicht erlaubt
  • Heizkörper freihalten
  • Bei Abwesenheit auf Sparflamme
  • Nachts absenken
  • Fenster und Türen abdichten
  • Rollladenkästen dämmen
  • Lüften gehört zum sparsamen Heizen
  • Beim Lüften an die Thermostate denken

 

Kleiner Dreh am Thermostat

Ist die Raumtemperatur höher als erforderlich, bedeutet das unnötig verbrauchte Energie. Jedes Grad weniger senkt den Verbrauch um etwa sechs Prozent. Temperaturen zwischen 18 Grad Celsius im Schlafzimmer und 21 Grad Celsius in den anderen Wohnräumen reichen meistens aus.

 

Nicht ganz aufdrehen

Zum Aufheizen sollte ein Thermostatventil nicht auf die höchste Stufe, sondern immer auf die gewünschte Temperatur eingestellt werden. Der Thermostat öffnet automatisch die Leitung so lange, bis die Wunschtemperatur im Raum erreicht ist. Wenn es nicht warm genug wird, hat das dann meist andere Gründe: z.B. undichte Fenster und Türen oder fehlende Wärmedämmung.

 

Gluckern nicht erlaubt

Wenn die Heizkörper nicht richtig oder unterschiedlich warm werden und Gluckergeräusche zu hören sind, ist eventuell Luft im System. Mit einem Entlüfterschlüssel können Sie ganz einfach selbst die Luft am Heizkörper rauslassen.

Tipp

Ein Handtuch am besten direkt unter das Entlüftungsventil legen, um das Wasser aufzufangen. Andere Ursachen können sein: Die Heizkurve der Regelung ist nicht optimal eingestellt oder ein hydraulischer Abgleich notwendig.

 

Heizkörper freihalten

Ein Hitzestau durch Gardinen vor den Heizkörpern oder nah herangerückten Möbeln sollte vermieden werden, damit die Luft besser zirkulieren kann. Bei einer gewünschten Verkleidung des Heizkörpers auf großzügige Lüftungsschlitze achten.

 

Bei Abwesenheit auf Sparflamme

In wenig genutzten Räumen sollte bei Abwesenheit die Heiztemperatur gedrosselt werden. Dabei sollten die Räume nicht auskühlen, sondern auf kleinerer Stufe bei niedrigerer Raumtemperatur weiterbeheizt werden. Wichtig ist, dass insbesondere Räume mit niedriger Innentemperatur ausreichend belüftet werden. Schließen Sie die Türen zu wärmeren benachbarten Räumen. Andernfalls kann es an kalten Außenflächen zu Schimmelbildung kommen.

 

Nachts absenken

Nachts und wenn alle Familienmitglieder außer Haus sind, kann die Heizungstemperatur niedriger eingestellt werden (Nachtabsenkung aktiv). Gar nicht zu heizen, ist dagegen nicht ratsam: Die Innenwände kühlen zu stark ab, und das Risiko von Schimmelbildung nimmt zu.

 

Fenster und Türen abdichten

Undichte Fenster oder Außentüren sorgen für unangenehme Zugluft und Wärmeverluste in der Wohnung. Bei Fenstern reicht meistens schon eine Erneuerung der Dichtprofile oder ein nachträgliches Justieren der Fensterflügel. Bei Haus- oder Wohnungstüren mit offenem Türschlitz kann oftmals nachträglich ein Dichtprofil (so genannter Kältefeind) eingebaut werden. Haben Sie einen Windfang, sollten Sie ihn bei kalter Witterung stets geschlossen halten. Bei vorhandenem Windfang sollte bei kalter Witterung die Windfangtür stets geschlossen gehalten werden.

 

Rollladenkästen dämmen

Auch Rollladenkästen sind häufig undicht und dazu schlecht wärmegedämmt. Eine nachträgliche Verbesserung ist in vielen Fällen mit geringem handwerklichem Aufwand erreichbar.

 

Lüften gehört zum sparsamen Heizen

Auch wenn es auf den ersten Blick widersinnig erscheint: regelmäßiges Lüften ist unerlässlicher Bestandteil der Energiesparmaßnahmen. Lassen Sie jedoch Fenster und Türen nicht lange auf Kipp, sonst entweicht in der Heizperiode allzu viel der teuren Wärme und Wände sowie Decken kühlen merklich aus. Besser ist es, mehrmals am Tag für einige Minuten gut durchzulüften (je nach Windverhältnissen und Außentemperatur 5 bis 20 Minuten). Wird eine Wohnung oder ein einzelner Raum nicht ausreichend belüftet, kann sich die Luftfeuchtigkeit an kühlen Stellen wie Fensterlaibung, Außenecke oder auskragende Decken niederschlagen. Damit ist der Nährboden für Schimmelsporen bereitet und es kann zu gesundheitsschädlicher Schimmelbildung kommen. Erhöhte Gefahr besteht, wenn während der Nutzung eines Raumes viel Feuchtigkeit freigesetzt wurde (z.B. beim Baden, Schlafen, Kochen, Wäsche trocknen, Aquarium oder auch durch Raumluftbefeuchter). Viele Haushalte allerdings schaffen es kaum noch, genügend oft zu lüften. Für sie kann eine mechanische Lüftungsanlage oder im Gebäudebestand auch eine nachträgliche Vorrichtung zur Fensterfalzlüftung sinnvoll sein (als vorübergehende Maßnahme vor einer sachgerechten Sanierung).

 

Beim Lüften an die Thermostate denken

Wenn vor dem Öffnen der Fenster die Thermostatventil geschlossen und erst nach dem Lüften wieder geöffnet werden, wird unnötiges Aufheizen und damit Wärmeverluste vermieden.

Quelle: Verbraucherzentrale des Saarlandes

http://www.vz-saar.de/


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