Gesunde und nachhaltige Ernährung

Gesunde und nachhaltige Ernährung

oder essen Sie nichts, was ihre Großmutter nicht als Essen erkannt hätte 😉

von Peter Hofmann

Fertiggerichte findet man überall.

Jeder Supermarkt bietet die aufbereiteten Gerichte an, die schnell in der Mikrowelle warmgemacht werden können. Neben wirklichen Nahrungsmitteln ist das ganze gespickt mit Haltbarkeitszutaten, mit Emulgatoren, mit chemischen Zusätzen und vielem mehr, was in der Natur nicht vor kommt.

Die Folgen sind bekannt: Unverträglichkeiten, Allergien Fettleibigkeit, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zum Krebs.

Natürlichkeit und Nachhaltigkeit wird zu Gunsten der Schnelllebigkeit immer mehr in den Hintergrund gedrängt. Nachfolgend sind ein paar Leitsätze aufgeführt, anhand derer man eine gesunde Ernährung, die auf Nachhaltigkeit und Natürlichkeit basiert aufbauen kann:

1. Fragen Sie Ihre Großmutter

Stellen Sie sich vor, dass Sie mit Ihrer Großmutter einkaufen gehen würden. Würde sie etwas kaufen, von dem Sie nicht weiß, was drin ist, z.B. bei Tubensaucen, in denen mehr Chemie enthalten ist, als wirklich „essbares“

2. Was ist in den Lebensmittel enthalten

Produkte und „Lebensmittel“ sollten aus Zutaten gemacht sein, die man sch auch selbst in die Speisekammer stellt. Vermeiden Sie Emulgatoren, Glutamate, oder sonstige chemische Zusatzstoffe. Die Frage hierbei ist, ob Sie selbst mit diesen „Zutaten“ kochen würden?

3. Meiden Sie „Light“ Produkte

„Light“, „Fettarm“, „Fettfrei“ sind Produkte, die chemisch behandelt wurden. Diese Produkte haben mit natürlicher und nachhaltiger Ernährung nichts zu tun.

4. Lebensmittel verderben.

Hier gilt die Regel: Alle Lebensmittel, die verderben können sind gute Lebensmittel, da sie keine Chemie oder sonstige Zusätze enthalten. Aber kaufen Sie nur so viel, dass der Abfall auch so gering wie möglich gehalten wird.

5. Tiergesundheit

Essen Sie nur Fleisch von Tieren, die sich auch selbst gut und gesund ernährt haben. Z.B. ist Soja und Mais als Nahrung für Rinder wirklich ungeeignet, da die Mägen nicht auf diese Art von Nahrung ausgelegt sind. Die Folge ist ein erhöhter Ausstoß von Treibhausgasen und eie genetische Verfälschung des Erbgutes, mit noch nicht bekannten Auswirkungen auf den Menschen. Vermeiden Sie auch Tiere, die wie z.B. USA Rinder, die in engen Feedlots eingepfercht widernatürlich mit Soja und Mais zum großen Teil gentechnisch verändert, gemästet werden. Viele dieser Rinder haben noch nicht einmal so viel Platz, wie Rinder hier in Stallmast.

6. Wild essen

Greifen Sie auf Nahrungsmittel zurück, die natürlich und / oder wild wachsen, leben oder gedeihen.

7. Hunger haben

Essen Sie nur, wenn Sie Hunger haben, Vermeiden Sie Essen aus Langeweile.

8. Esskultur

Essen Sie immer an einem Esstisch und nehmen Sie sich Zeit für das Essen. Die Entspannung und der Genuss einer Mahlzeit in einer entsprechenden Atmosphäre ist für den Menschen genauso wichtig, wie die Aufnahme der Nahrung.

9. Selber Kochen

Kochen Sie selbst mit ausgewählten Zutaten. Das ist mit das Beste, was Sie bei der Ernährung für Ihre Gesundheit tun können.


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